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Klinikum Emden
Stadt Emden

Verlauf nach Operation des engen Rückenmarkskanals (Spinalkanalstenose) an der Lendenwirbelsäule

 

1. Tag nach der OP:

Verbandswechsel und Entfernung der Drainage.

Unter Anleitung 3 bis 4 mal rückengerecht aufstehen; zum WC gehen.

 

2. Tag nach der OP:

In Begleitung (später auch alleine) zum WC gehen,

die Körperpflege mit Hilfe am Waschbecken durchführen.

Sich auf Stationsebene zunehmend frei bewegen

 

3. Tag nach der OP:

Sich für kurze Zeit (5-10 Min.) zunehmend häufiger (6-8 mal) mobilisieren

Kurzfristig die Station verlassen

 

4. Tag nach der OP:

unter Anleitung duschen (sofern die Wundee unauffällig ist)

Treppen steigen mit den Physiotherpeutinnen/Physiotherapeuten

 

7. Tag nach der OP:

Wundkontrolle und Entfernung der Fäden.

 

Allgemein gilt:

Das Kopfteil Ihres Bettes darf  aufgestellt werden. Sitzen ist erlaubt, in den ersten Tagen aber nicht zu lange. Keine Einschränkung des Sitzens auf dem WC oder zur Körperpflege am Waschbecken, sowie als PKW-Beifahrer bei der Entlassung oder auf dem Weg zur Rehabehandlung mit regelmäßigen Pausen. Die Rückenlehne sollte dabei gerade gestellt sein und die Füße Bodenkontakt haben.

Sie sollten nicht in Bauchlage schlafen.

Heben und Tragen sollten körpernah mit symmetrisch verteilten Gewichten erfolgen, Gewicht: bis 5kg.

Nach  2 Wochen dürfen Sie langsam steigernd auch längere Zeiten sitzen.

Nach 6 Wochen sind Rotation oder leichte Seitenneigung des Körpers möglich.

Körperliche Schonung: ca. 6. Wochen

Arbeitsunfähigkeit  je nach Art der Berufstätigkeit: 6-12 Wochen

 

Um nach einer Wirbelsäulenoperation ein möglichst günstiges Behandlungsergebnis zu erreichen, bedarf es der Mithilfe und der Selbstdisziplin des Patienten. Nur wer sich an veränderte Bewegungsmuster und Verhaltensregeln hält, kann in der Regel eine Besserung seiner Beschwerden erwarten.

 

Im Folgenden noch einige Antworten auf häufig gestellte Fragen, dabei können nur im Einzelfall auch abweichende Empfehlungen gegeben werden:

 

Nach 2 Wochen können Sie:

Zunehmend länger wieder sitzen

Auf die Sonnenbank gehen

Einkäufe erledigen

Traglasten langsam steigern (mit ca. 3. Kilo beginnen)

 

Nach 3 Wochen können Sie:

In die Sauna gehen

In der Badewanne baden

Schwimmen gehen

Kurze Strecken Fahrrad fahren (mit ca. 15 Min. beginnen)

Als Beifahrer/in im PKW  mitfahren

 

Nach 6 Wochen können Sie:

Selber wieder ein Auto fahren (wenn kein Ausfall muskulärer Funktionen besteht)

Auch längere Flugreisen unternehmen

 

Nach 8-12 Wochen können Sie:

Die meisten Hausarbeiten erledigen

Motorrad fahren

Sich massieren lassen (unter Aussparung des unmittelbaren Operationsbereiches)

Regulären Sport ausüben, wobei Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen, Walken, Radfahren vorzuziehen sind. Weniger empfehlenswert  sind Sportarten mit abrupten Drehbewegungen, harten Stopps und Erschütterungen.

 

Da nach Ihrer Operation eine Reha-Maßnahme stattfinden sollte, möchten wir Sie bitten, sich im Vorfeld mit dem Sozialdienst des Klinikums Emden in Verbindung zu setzen.Der Sozialdienst ist in der Zeit von 8.00 Uhr bis 9.15 Uhr zu erreichen unter der  Telefonnummer 04921-981424.

 

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(c) Dr. J. Janus

Letzte Aktualisierung: 29.03.2017